SPD Ortsverein Wolbeck

Pressemitteilungen der Wolbecker SPD

Pressemitteilung vom 02.07.2004

SPD vor Ort

Der Arbeitskreis Sport der SPD Ratsfraktion, dem neben Ratsfrau Gabi Kubig-Steltig und Ratsherr Jürgen Siekmann sachkundige Bürger angehören, sowie die SPD Vertreter in der BV Südost Gabi Hesse-Ottmann und Kurt Pölling hatten am Freitag letzter Woche zu einer Sitzung in das Haus des Sports nach Wolbeck eingeladen, um mit Vertretern der Sportvereine TV und VfL Wolbeck die Situation vor Ort zu erörtern.
Die Wolbecker Sportanlagen sind überlastet! So lautet die einhellige Meinung der Vereinsvertreter an die Adresse der Politiker.
Ralf Springub und Horst Maas vom VfL-Vorstand beklagen die schwierigen Verhältnisse, die beim Trainingsbetrieb der Fußballer herrschen. Sie berichten, dass der VfL für 20 Jugendmannschaften Trainingsmöglichkeiten anbietet. Dazu kommen die Mädchen- und Damenteams sowie die Senioren- und Altherrenmannschaften. Sie müssen mit dem Hauptplatz, einem Ascheplatz und einem „Behelfsplatz“ auskommen.
Eine Verbesserung des Problems könne nach Meinung der VfL-Vertreter erreicht werden, wenn der Behelfsplatz mit einer Lichtanlage und einer Umzäunung versehen werde. Die Platzverhältnisse könne man vom Verein in Eigenleistung in Ordnung bringen. Zusätzlich muss der Ascheplatz, der wie die übrige Anlage inzwischen auch fast 30 Jahre alt ist, saniert werden. Darüber hinaus bedarf es noch eines weiteren Sportplatzes, um die Nachfrage nach weiteren Trainingsmöglichkeiten abzudecken.
Bezüglich einer schnellen Herrichtung des Nebenplatzes und der Durchführung der beiden anderen Projekte sicherten die stellvertretende Vorsitzende des Sportausschusses Gabi Kubig-Steltig und der Wolbecker Ratskandidat Kurt Pölling ihre Unterstützung zu.
Stefan Langer, der Vorsitzende des TV Wolbeck, sieht bei den Sporthallen ähnliche Probleme. Zwar sei Wolbeck mit sechs Hallentrakten gut ausgestattet, so dass der TV ein vielfältiges Angebot an Sportmöglichkeiten vorhalten könne. Auch durch das vereinseigene Haus des Sports, das im Jahre 2000 eingeweiht wurde, sei eine Entlastung möglich geworden. Dennoch könne eine Ausweitung des Angebotes, das nachgefragt werde, nicht mehr realisiert werden.
Darüber hinaus erwarte man von den künftigen Bewohnern des neuen Baugebietes Wolbeck-Nord weitere Nachfrage nach Sportmöglichkeiten. Deshalb denke man über Erweiterungen an den vereinseigenen Anlagen nach.
Kritisiert wird von Stefan Langer der schlechte Zustand der Sporthallen und die dadurch bedingten längeren Reparaturzeiten.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die unzureichende Beleuchtung auf dem Gelände des Schulzentrums. Der Zugang zu den Sporthallen bei Dunkelheit vor allem in den Wintermonaten wird als Sicherheitsrisiko gesehen.
Kurt Pölling nahm den Hinweis auf und will das Anliegen an den Service- und Ordnungsdienst der Stadt Münster weitergeben.
Das Resümee, das die Politiker mitnahmen: Es gibt viel zu tun, auch wenn die Möglichkeiten, in Wolbeck Sport zu treiben in diesem Stadtteil gar nicht so schlecht sind.

Pressemitteilung vom 18.02.2002

Fragen zur Bürgerversammlung “Ortsdurchfahrt Wolbeck”!

Die SPD - Wolbeck gratuliert der Sparkasse Münsterland Ost zum Richtfest des Neubaus ihrer Filiale an der Münsterstraße. Mit dem neuen Gebäude in unserem Stadtbezirk wird damit ein positives Signal sowohl für die Entwicklung dieses Geldinstitutes als auch für die Entwicklung Wolbecks gesetzt. Damit reagiert die Sparkassenleitung auf die in Zukunft wachsende Einwohnerzahl unseres  Stadtbezirks. Leider sind die Signale, die aus der Stadt Münster kommen nicht so positiv.
Wie bei der Offenlegung der Pläne für die Ortsdurchfahrt Wolbecks bekannt wurde, sind die versprochenen Umbaumaßnahmen in weite Ferne gerückt. Wir fragen uns, warum führt die Stadt eine groß angelegte Bürgerinformation durch, wenn in naher Zukunft doch nichts geschieht?
Welchen Bestand hat diese Planung noch, wenn in den nächsten Jahren der Wolbecker Norden immer stärker ausgebaut wird?
Wo bleiben die positiven Signale für den Wigbold?
Für eine zukunftsweisende Politik kann es nicht genügen, hier und da einen Platz zu entrümpeln. Es müssen zukunftsfähige und realisierbare Pläne auf den Tisch.